Schweinegrippe - Grossversuch mit Lüge
August 7, 2009 von Frank
Eigentlich sollten wir uns alle wundern, dass die alljährliche Grippewelle nicht mehr erscheint. Stattdessen werden wir mit Horrorszenarien der Pharmaindustrie überschüttet. Die Frage ist nur: Warum? Das Rätsels Lösung ist im Grunde sehr einfach. Die Pharmaindustrie hat erkannt, dass ein Name wie Schweinegrippe oder Vogelgrippe besser zur Angstepedemie führt, als der Begriff "Alljährliche Grippewelle".
Nun hat sich ein Spezialist zu Wort gemeldet: Dr. Wolfgang Wodarg, MdB. Dr. med Wolfgang Wodarg ist Internist und Spezialist für Lungenheilkunde, für Hygiene und Umweltmedizin. Der SPD-Politiker aus dem Wahlkreis Flensburg-Schleswig ist Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages und des Europarates. Dort führt er den Vorsitz.
Die Pharmabranche beweist damit, dass sie längst begriffen hat, wie die öffentliche Aufmerksamkeit auf bestimmte Themen gelenkt werden kann. Sie demonstriert uns gerade, dass eine "Schweinegrippe aus Mexiko" eben deutlich mehr wahrgenommen wird als die übliche alljährliche "Grippewelle".
Die Angst-Kampagne zeigt Wirkung: Plötzlich reden alle nur noch davon, wer von dem knappen Grippemittel "Tamiflu" wie viel Tabletten einlagern darf, oder wer sich wie viel des neuen Grippeimpfstoffs "Optaflu" bei Novartis reservieren darf. Unsere Politiker rennen Big-Pharma die Türen ein und die Krankenkassen nutzen die Diskussion, um mehr Steuerzuschüsse in den Gesundheitsfond zu ziehen. Doch letztlich handelt es sich nur um eine grausam gezielte Medienhysterie, die hier geschürt wird.
Dr. Wodarg: Grippeviren leben und vermehren sich in Menschen, Schweinen, Vögeln, Pferden, Nerzen, Walen, Seehunden und anderen Arten und sind auch außerhalb dieser Wirte lange haltbar. Ob Influenza A oder B, sie können sich nur ausbreiten, wenn sie Wirte finden, die noch nicht immun gegen sie sind. Deshalb ändern Grippeviren ihren molekularen Aufbau laufend. Sie tun das innerhalb eines Stammes (Gen-Drift) oder zwischen unterschiedlichen Stämmen, die sich in einem Wirt treffen. (Gen-Shift).
Dr. Wodarg weiter: Donald Rumsfeld, langjähriges Vorstandsmitglied und Großaktionär des Pharmaunternehmens Gilead Sciences, war bis zu seinem Amtsantritt als US-Verteidigungsminister Vorstandsvorsitzender des Konzerns und inszenierte danach in der Bush-Administration eine milliardenschwere Verkaufskampagne für das von Gilead Sciences mit dem Schweizer Unternehmen ROCHE produzierte "Tamiflu". Ein Jahr später, nachdem bei einigen toten Vögeln auch in Deutschland festgestellt worden war, dass diese an Vogelgrippe gestorben waren, gelang es, eine ähnliche Panik auch bei uns zu inszenieren, die immerhin dazu führte, dass die Bundesländer insgesamt für etwa 200 Millionen Euro Grippepillen einbunkerten.
Doch wer steckt bei den Pharmalügnern dahinter und zieht die Fäden?
Klaus Stöhr, Leiter des Influenza-Impfstoff-Programms der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Vogelgrippe-Kampagne der WHO 2005/2006 wechselte anschließend zum Pharma-Konzern Novartis, der jetzt gerade einen neuen Grippe-Impfstoff gegen die Schweinegrippe "Optaflu" auf den Markt bringen möchte. Stöhr hatte es schon bei der Vogelgrippe geschafft, eine für den Menschen nicht existierende Erkrankung so zu verkaufen, dass Milliarden für Medikamente aus Steuergeldern ausgegeben wurden. Es spielte damals keine Rolle, dass es die "Vogelgrippe" beim Menschen gar nicht gab und dass deshalb die gebunkerten Medikamente auch noch nicht einmal klinisch für diesen Einsatz beim Menschen getestet waren. Jetzt strebt Novartis eine Abnahmegarantie für seinen gerade zugelassenen "Optaflu"-Impfstoff an.
Ein Arzt soll seinen Patienten nichts verordnen, was er in gleicher Lage nicht auch sich und seinen Liebsten verschreiben würde. Ich halte die "Schweinegrippe" für eine unverantwortliche, wirtschaftlich motivierte Panikmache und sehe nach intensiven Recherchen und persönlichen Gesprächen, unter anderem mit dem Leiter des Robert-Koch-Institutes, keinen Grund, die Empfehlungen zum Grippeschutz anders zu handhaben als in den Vorjahren.
Wie gefährlich ist diese Impfung denn nun wirklich?
Dazu nochmals Dr. Wodarg:
Mediziner warnen vor möglicherweise schweren Nebenwirkungen der geplanten Impfung gegen die so genannte Schweinegrippe. "Was wir hier erleben, ist ein Großversuch an der Bevölkerung", sagte der Herausgeber des pharmakritischen "Arznei-Telegramms", Wolfgang Becker-Brüser. Die Sicherheitstests für das Serum seien viel zu gering. Der Bremer Pharmakologe Peter Schönhöfer erinnerte daran, dass in den USA bereits in den 70er-Jahren ein Impfstoff wegen schwerer Nebenwirkungen zurückgezogen werden musste. Der jetzige Impfstoff sei "nach demselben Strickmuster" gebaut.
Der Flensburger Mediziner und Bundestagsabgeordnete Wolfgang Wodarg (SPD) warf der Pharmaindustrie eine gezielte Angstkampagne vor, um den Absatz an Grippemitteln zu steigern und die Entwicklung teurer Impfstoffe zu fördern. Forschungsinstitute erhielten mehr Mittel, nachdem sie die Panik zuvor geschürt hätten, schreibt Wodarg in einem Gastbeitrag für unsere Zeitung. Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Europarat mahnte einen vorsichtigen, aber unaufgeregten Umgang mit der Grippe an.
Fazit:
Die Schweinegrippe ist begleitet von einer raffiniert ausgeklügelten Angststrategie. Damit machen die Pharmaunternehmen in Zeiten der Krise Megagewinne. Und nur darum geht es. Namhafte Mediziner bestätigen: "Die Grippe nimmt einen normalen und völlig unspektakulären Verlauf".
Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit an z.B. Krebs zu erkranken nach der Impfung um ein Vielfaches höher.
Und warum hauen unsere Lügenpolitiker nicht auf den Putz und äussern sich sehr vorsichtig?
Richtig - am 27 September ist wieder Wahl. Dann sind wir für einen ganzen Tag lang wieder das benötigte Volk. Danach interessieren sich Merkel und Co wieder einen Dreck um uns - bis zur nächsten Wahl. Solchen Politikern dürfen wir nicht mehr vertrauen.
Mal sehen, wann es auch dem letzten Schwachmat in Deutschland dämmert ...
Quelle: Von Frank, Erstellt
07.08.2009
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