Ozonloch
oder von dem, was wir meinen, dass es eines sei....
Quelle: harry m. preisl
Copyright © 2002 – 2008 by harry m. preisl
Anfang der 80er Jahre wurde die Menschheit mit einer
Katastrophe konfrontiert, die wir unter dem Begriff Ozonloch
kennen gelernt haben. Ein unsichtbares Gas, ein übersättigtes
Sauerstoffmolekül (O3), schützt uns in seiner Funktion als Filter
vor den gefährlichen UV-Strahlen unserer ansonsten
lebensspendenden Sonne. Das Chlor aus der FCKW-Verbindung
(Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoff) scheint nach einer chemischen Reaktion mit dem Ozon dieses zu zerstören. Seltsam anmutend ist, dass das erste Ozonloch über dem Südpol festgestellt wurde, obwohl den Südpol eher weniger Benutzer des als Verursacher verschrieenen FCKW bewohnen. Verwendet wurde und wird dieser Stoff (vorwiegend für Kühlaggregate) größtenteils in Nordamerika und Europa. Irgendwie ungerecht, finden Sie nicht?
Nach langem Tauziehen wurde 1990 in London eine Reduzierung und ein zukünftiges Verbot dieses ach so gefährlichen Stoffes vereinbart.
Wenn die Geschichte mit dem Ozonloch stimmt, wundert mich aber doch, warum keiner die Chlordämpfe stoppt, die aus Vulkanen freigesetzt werden. Deren natürliche Produktion übersteigt die der Menschen um ein Hundertfaches. Dieser Umstand beflügelte meine Neugier, und ich fragte mich: Warum verbietet man an ein sich gutes Kühlmittel (das zudem keinen Schaden in der Natur anrichtet – außer anscheinend in Zusammenhang mit der Ozongeschichte)? Nach einigen Recherchen habe ich im Internet erfahren, wer hier am lautesten nach dem Verbot schrie. Nicht, wie man vermutet, die Naturschutzorganisationen, sondern u.a. einer der größten Produzenten selbst: der amerikanische Chemiekonzern DuPont. Was für Gründe hatte diese Firma, sich selbst in die eigene Suppe spucken zu wollen? In einer anderen Quelle fand ich die Lösung: Das internationale Patentrecht.
Nach fünfzig Jahren lief der rechtliche Schutz für die alleinige
Herstellung des Kühlmittels aus, der freie Markt konnte nach
Belieben und ohne Entrichtung von horrenden Lizenzgebühren
produzieren, produzieren, produzieren. Wer sich ein wenig mit
der Wirtschaft auskennt, wird erraten, was als nächstes kommt:
Der Preis für FCKW ging buchstäblich in den Keller, und keiner
konnte mit dem Kühlmittel mehr was verdienen.
Die Ersatzstoffe (wie z.B. das HFCKW) konnten nun
patentrechtlich neu gesichert werden und teuer verkauft
werden. Wenn wir die Geschichte noch ein wenig weiter
verfolgen, können wir beobachten, dass in den Jahren nach
dem Verbot nicht nur Hersteller wie DuPont, Hoechst etc. sich
eine goldene Nase an den neuen Stoffen verdienten; auch die
Hersteller von Kühlaggregaten erleben einen rasenden Absatz.
Denn wie in der Hifi-Geräte-Industrie seit Jahrzehnten üblich,
sind auch die Ersatzstoffe nicht kompatibel, und es müssen
neue Geräte angeschafft werden. Ja meine lieben
Mitmenschen, diese Zeche zahlen wieder wir !
Sind Sie es nicht auch manchmal leid, zu welchen Mittel diese
Konzerne greifen, um ihre Produkte noch besser und noch
teurer anzubringen ? Sie schrecken nicht einmal davor zurück,
uns nach allen Regeln der Kunst zu verängstigen und
gnadenlos anzulügen. Erleben wir dies doch tagtäglich in der
Werbung. Welches Produkt hat schon einmal 100 % gehalten,
was es uns in bunten, schönen Bildern suggeriert hat ?
Eigentlich werden wir schon in der Schule darauf vorbereitet,
dass die Werbung, um überhaupt von potentiellen Käufern
registriert zu werden, übertreiben muss. Das heißt: Wenn wir
schon im Kleinen für blöd verkauft werden, wie steht es dann
mit den großen Dingen ? Nach dem Gesetz der Potenzierung
möchte ich die vollständige Wahrheit eigentlich gar nicht mehr
wissen...
Diese Geschichte des Ozonloches kann stimmen, muss aber
nicht. Es stellt nur einen Versuch meinerseits dar, die vielen
Ungereimtheiten rund um dieses Phänomen, das es gemäß
geschichtlichen Quellen schon vor der Verwendung von FCKW
gegeben haben soll, mit meinen beschränkten Möglichkeiten
(und die haben doch die meisten von uns) zu analysieren und
ein wenig Logik einzubringen. Eigentlich geht es nicht um mehr,
als nicht immer alles zu glauben, was einem in wunderbar
kleinen und verdaulichen Häppchen vorgesetzt wird, sondern
einfach nur Eigenverantwortung für sich selber zu übernehmen
und sich aufzuraffen, eigene Schlüsse zu ziehen.
Quelle: harry m. preisl
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